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Schütze stellt Tat als Rache für Charleston dar
Die an zwei Journalisten in den USA verübte Bluttat sollte offenbar Rache für das Massaker in Charleston sein. Der Schütze fühlte sich anscheinend diskriminiert – als Schwarzer und als Homosexueller.
Waren die Morde an zwei Journalisten in Virginia der Racheakt eines Schwarzen für das Massaker eines Weißen an einer schwarzen Gemeinde in Charleston? Diesen Schluss legt zumindest ein Bekennerfax nahe, das der afro-amerikanische Attentäter Vester Lee Flanagan fast zwei Stunden nach dem Mord an der Fernsehjournalistin Alison Parker und dem Kameramann Adam Ward an den Fernsehsender ABC schickte.
In dem [ندعوك للتسجيل في المنتدى أو التعريف بنفسك لمعاينة هذا الرابط] schreibt Flanagan, der als TV-Reporter unter dem Namen Bryce Williams auftrat: "Warum habe ich es getan? Ich habe am 19.6.2015 eine Anzahlung auf die Waffe geleistet. Die Schießerei in Charleston fand am 17.6.2015 statt". Was den Ausschlag gegeben habe, sei die Schießerei in der Kirche gewesen. "Meine Hohlspitzgeschosse haben die Initialen der Opfer eingeschrieben".
Laut Angaben von ABC hatte ein Mann, der sich als Bryce Williams ausgab, in den vergangenen Wochen mehrfach beim Sender angerufen und gesagt, er wolle eine Geschichte loswerden und würde per Fax Informationen dazu schicken. Er habe jedoch nie gesagt, um was für eine Geschichte es sich handele.
Nach der Tat, die gegen 6:45 Uhr verübt wurde, habe er dann um 8:26 Uhr das Bekennerschreiben gefaxt und um kurz nach 10 Uhr noch einmal in der ABC-Redaktion angerufen und mitgeteilt, dass er gerade zwei Menschen erschossen habe. Er habe gesagt, die Behörden seien hinter ihm her und habe dann aufgehängt.
Nachdem Williams dann gegen 11:30 Uhr Ortszeit von der Polizei auf einem Highway gestellt wurde, verursachte er einen Unfall und tötete sich dann offenbar mit einer Kugel selbst. Das Fax war als "offener Brief an einen schwarzen Vater von einem schwarzen Sohn" überschrieben, an anderer Stelle ist die Rede von einer "Selbstmordnotiz".

Williams postete Videos der Tat auf Twitter

Der kaltblütige Mord an zwei TV-Journalisten der lokalen Fernsehstation WDBJ-7 in Virginia hat Entsetzen in Amerika ausgelöst. Die Reporterin und ihr Kameramann waren an dem Morgen gerade dabei, ein Interview in einem Aquapark zu führen, als sie live vor laufender Kamera getötet wurden.
Williams, der früher selbst für den TV-Sender gearbeitet hatte, postete dann am Vormittag von ihm selbst gedrehte Videos des Mordes auf Twitter und behauptete, Alison Parker hätte ihm gegenüber rassistische Bemerkungen gemacht, und Adam Ward hätte ihn bei ihr angeschwärzt, nachdem er nur ein einziges Mal mit Williams gearbeitet hätte. Laut Medienberichten hat Williams diese Vorwürfe früher schon einmal erhoben.
Die wenigen Auszüge, die ABC aus dem 23 Seiten langen Fax veröffentlicht hat, zeigen einen sprunghaften Charakter, der in seinem Leben offenbar viele Tiefschläge und Demütigungen hat einstecken müssen. Er schreibt, er habe harte Zeiten erlebt, darunter auch einige finanzielle Zusammenbrüche. Er sagt, er sei angegriffen worden, weil er ein schwuler schwarzer Mann sei, und zwar von schwarzen Männern und weißen Frauen gleichermaßen. Und er schreibt, er habe Rassendiskriminierung, sexuelle Nötigung und Mobbing am Arbeitsplatz erlebt. Gleichzeitg sei er stolz darauf, früher als "Escort Boy" gearbeitet und tausende Dollar verdient zu haben.
Er habe WDBJ-7 verklagt wegen "unschönen rassistischen Dingen" und habe einen Vergleich erzielt, schreibt Williams. Die Leute bei WDBJ-7 hätten sein Leben zerstört und eine furchtbare Kettenreaktion ausgelöst. Er habe ihretwegen sogar seine Katzen im Wald getötet.
Gleichzeitig gibt Williams zu, selbst Fehler gemacht und Kollegen schroff behandelt zu haben. Frühere Arbeitgeber von Williams bezeichnen sein Verhalten laut "[ندعوك للتسجيل في المنتدى أو التعريف بنفسك لمعاينة هذا الرابط] " als "aggressiv und bizarr". Laut WDBJ-Manager Jeff Marks sei er von seinem Reporterposten wegen "störenden Verhaltens" gefeuert worden.
Nach diesen Tiefschlägen habe das Massaker in der Kirche das Fass dann zum Überlaufen gebracht, schreibt Williams. Gleichzeitig gibt er jedoch zu, dass seine Wut schon vorher ständig gestiegen sei. "Ich war schon seit einiger Zeit ein menschliches Pulverfass, das nur darauf wartete BOOM!!!! zu machen", schreibt Williams. Und an die Adresse des Charleston-Attentäters Dylan Roof gerichtet schreibt Williams: "Du willst einen Rassenkrieg? Dann lass uns damit anfangen."
Ob das schreckliche Massaker von Charleston tatsächlich den Ausschlag gegeben hat für die Bluttat gegen zwei weiße Journalisten ist angesichts der offenbar konfliktreichen Vorgeschichte von Willams und seinen Streitigkeiten mit dem TV-Sender schwer zu sagen. Die bisher veröffentlichten Passagen zeichnen jedenfalls ein Bild eines verstörten und von Wut zerfressenen Menschen. "Ja, ich bin komplett durchgeknallt im Kopf", schreibt Williams. Möglicherweise handelt es sich beim Hinweis auf Charleston also nur um den Versuch, der Bluttat eine überhöhende Rechtfertigung zu verleihen, um ihr in den Augen der Nachwelt einen tieferen Sinn zu geben, der über einen persönlichen Racheakt hinausgeht.

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